Franz Kafka
Impulse
"Vor dem Betreten des Allerheiligsten musst du die Schuhe ausziehen,
aber nicht nur die Schuhe, sondern alles, Reisekleid und Gepäck,
und darunter die Nacktheit und alles, was unter der Nacktheit ist,
und alles, was sich unter dieser verbirgt,
und dann den Kern und den Kern des Kerns,
dann das Übrige, und dann den Rest,
und dann noch den Schein des unvergänglichen Feuers.
Erst das Feuer selbst wird vom Allerheiligsten aufgesogen
und lässt sich von ihm aufsaugen,
keines von beiden kann dem widerstehen."
Franz Kafka, aus dem 3. Oktavheft,
(vorgetragen von Alexander Lauterwasser
beim Festival „Schöpfung“ auf Schloss Hohenfels)
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Freie Liebe
„Sexualität und Liebe sind ja fundamentale Themen für jeden Menschen. Manche können leicht und natürlich damit umgehen, für andere ist es eine große Herausforderung. Das Thema der freien Liebe in die Öffentlichkeit zu bringen, ins Bewusstsein der Menschen, ist viel verlangt. Wir alle müssten sehr rein sein, um an die Stufe zu gelangen, wo Liebe wirklich frei und ohne Negativität gelebt werden kann. Es ist wie mit dem Frieden, er wird vielleicht noch einige hundert Jahre, oder Tausende dauern, aber ich denke er wird kommen auf der Erde, allein weil man sieht, dass es so nicht weitergehen kann wie bisher. Jeder intelligente und fühlende Mensch kann sehen, dass wir am Ende einer großen Entwicklung sind, die aus sich selbst heraus einen neuen Zyklus fordert. – Ich bin gespannt, was wir in punkto Liebe und Frieden weiter in der Welt bewegen dürfen.“
(MS, aus einem Briefwechsel mit Monika Alleweldt, Tamera)
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Zur Erinnerung diese Zitate
"Wie werden wir in dem Chaos der kommenden Jahre leben, wenn die Strukturen,
die unsere gegenwärtige Konsumgesellschaft stützen, anfangen zu zerfallen?
Chaos selbst ist eine Lebenskraft, eine Zeit kreativer Regeneration.
Es ist ein Abstieg in die Dunkelheit des Nichtwissens.
Nur aus dieser uranfänglichen Formlosigkeit heraus kann es wirklichen Wandel geben,
eine Erneuerung, die nicht durch die vergangenen Strukturen und Ideologien bedingt ist.
Chaos ist bildlicher Ausdruck der Schönheit des Unvorhersagbaren.
Aus diesem Grund ist es so wichtig, zu diesem Zeitpunkt nicht zu versuchen, die Zukunft festlegen zu wollen.
Wir müssen dem Chaos gestatten, unsere Welt zu transformieren, seine eigene Qualität des Wunders in unsere Leben zu bringen, wie in Nietzsches Ausspruch:
Du musst das Chaos in dir haben, um einen tanzenden Stern zu gebären.“
Llewellyn Vaughan-Lee (2021)
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„Es ist die Zeit des stummen Weltgerichts,
in Wasserfluten nicht und nicht in Flammen:
Die Form der Welt bricht in sich selbst zusammen
und dämmernd tritt die Neue aus dem Nichts.“
Friedrich Hebbel (1842)
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„In Zeiten, in denen die Niedergangskräfte dominieren,
kommt es auf den ganzen Menschen an;
auf den Entschluss, nicht mit dem Strom
und nicht gegen den Strom zu schwimmen,
sondern Neuland zu schaffen,
in sich selbst und in seinem Wirkungskreis.”
Rudolph Steiner
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„Die Wandlung der Gesellschaft wird sich natürlich und zwangsläufig ergeben,
wenn der Mensch die innere Wandlung vollzogen hat.“
Jiddu Krishnamurti
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"Das Geheimnis des Wandels:
Konzentriere nicht all deine ganze Kraft auf das Bekämpfen des Alten,
sondern darauf das Neue zu formen.“
Sokrates
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„Man kann Dinge niemals verändern,
indem man die bereits existierende Realität bekämpft.
Wenn du etwas verändern willst, erschaffe ein neues Modell,
welches das vorhandene obsolet macht und ersetzt.“
Buckminster Fuller
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"Die beste Möglichkeit,
die Zukunft vorauszusagen,
ist sie zu gestalten."
Joseph Beuys
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