Newsletter Juli - August 2025 |
Liebe Interessierte, Freunde und Bekannte, Friedensforscher …
Wärme - Licht - wir haben den Zenit überschritten, das Johannifest mit den längsten Tagen im Jahr liegt nun schon eine Weile hinter uns, und es breitet sich der wirklich warme Sommer aus. Für diese Temperaturen musste man früher weit in den Süden reisen. Bei uns gibt es heuer so viele Kirschen wie nie zuvor, absolut herrlich. Gerade kehre ich von einer Konzertreise nach Sfantu Gheorghe (St. Georg) in Rumänien zurück. Zusammen mit Fabio Mina (Flöten, Elektronik) und Bodek Janke (Perkussion) spielten wir ein zweistündiges, voll improvisiertes Konzert. Es war ein musikalisch-energetisches Highlight. |
Nächste Woche zieht es mich nach Parma und Umgebung für zwei Konzerte, dann aber kommen Sommerkurse und freie Zeit.
Beim musikalisch-spirituellen Seminar „Der Schöpferische Mensch“ auf Schloss Hohenfels vom 20.-24. August sind noch Plätze frei. Es wird ein Mix sein aus freier, intuitiver Improvisation mit Stimme und Instrumenten; weitere kreative Beiträge (Tanz, Poesie, Malerei) sind willkommen. Das alles verbunden mit Meditationen und geistigem Austausch. Frei sein!
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Hier einige Themen, die mich berührt haben in den letzten Wochen und zukunftsprägend sind: |
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Der britische Medienprofi Mark Sharman hat in seiner Doku «The Agenda: Their Vision – Your Future» dargestellt, wie eine Gruppe von Oligarchen die Demokratie zum Kollaps bringt, um sie durch eine globale Technokratie zu ersetzen. Experten aus Großbritannien, den USA und Europa kommen zu Wort und beschreiben, wie unser «digitales Gefängnis» aussehen soll. Eine Warnung. |
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Aussage vom Künstler Alfred Bast Nach heutigem Stand setzt sich das Universum aus ca. 5 % sichtbarer Materie, 27% unsichtbarer Materie und 68% dunkler Energie zusammen. * * * | |
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| Video über Einsteins Vermächtnis |
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Spirituelle Buchempfehlung: Der Weg zur Vollendung, von K.O. Schmidt, Konzentration - Meditation - Kontemplation, eine sehr gute Zusammenfassung spiritueller Lehren, christlich, praxisnah, wegweisend, in einer sehr schönen Sprache geschrieben. * * *
Aktuelles Buch von Hakon von Holst: Krieg gegen das Bargeld - Warum wir Münzen und Geldscheine für unsere Freiheit benötigen (Softcover, 80 Seiten, Erscheinungsdatum: 30.06.2025) - wir alle können dazu beitragen den Erhalt des Bargeld zu sichern, indem wir es täglich benutzen, so oft wie möglich. * * *
Thema Klima: Vor deutlicher Abkühlung des Klimas bis 2030 - Der vergangene Winter und das erste Halbjahr brachten bereits eine deutliche Abkühlung gegenüber dem Vorjahr. Arktis und Antarktis sind kälter geworden, das Eis mehr und dicker. Der Trend soll sich in den nächsten Jahren beschleunigen, Artikel von Peter F. Mayer am 15.6.2025
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Es gibt viele Themen, die derzeit interessant und herausfordernd sind. Ich versuche den Über-Blick zu behalten / zu bekommen und alles wie aus einer Vogelschau zu betrachten - einerseits betrifft es mich, und doch weiß ich, dass wir jenseits aller Erscheinungsformen etwas viel Größeres, Ewiges sind. Göttliche Wesen, die lernen, sich in der Welt der Formen immer geschickter, bewusster und liebevoller auszudrücken. Mit herzlichem Gruß, Euer Markus Stockhausen |
Übersicht kommender Konzerte 8.7. Parma, Italien, „Armonia - Il Senso del Suono“ mit Patrizio Fariselli, Luca Formentini, Alireza Mortazavi
9.7. Konzert im Festival Valceno (nahe bei Parma) im Oratorio von Vianino, 21:00 mit Lilly (violino), Antonio (cello) und Marco Amadei (pianoforte), Vincenzo Vasi (Theremin), improvisierte Musik …
16.7. Konzert um 19 Uhr mit intuitiver Musik im Rahmen der Alanus-Sommerakademie in Alfter, Johannishof
17.8. Tolmezzo, Italien, Duo Hamdelaneh mit Alireza Mortazavi t.b.a
1.9., 19 Uhr, Bonn, Namen Jesu Kirche, Friedenskonzert von Matthias Schippel
7.9. Tarquinia Concert with Ettore Fioravanti, Furio die Castri and others
11.9. Bremen Kulturkirche, Moving Sounds, Tim Günther
12.9. Hamburg Kirche der Stille, 20 Uhr Konzert Moving Sounds, dazu 15.30-18.30 Workshop „Singen und Stille“
19.9. Düsseldorf Jazzschmiede 20.30, Markus Stockhausen Group
28.9. Vaals (NL, bei Aachen), De Zaal, 19 Uhr, Markus Stockhausen Group
Seminare in der Vorschau
13.-19.7. Alfter /Bonn: Sommerakademie, Intuitive Musik - Kreative Selbstverwirklichung im Klang - ausgebucht -
26.7. - 3.8. in Kürten, Sommerkurs und Konzerte mit Musik von Karlheinz Stockhausen - für Trompeter und Interessierte an intuitiver Musik à la Karlheinz Stockhausen
20.-24.8. Schloss Hohenfels, nahe beim Bodensee, Seminar „Der schöpferische Mensch“ - Intuitive Musik und mehr, Stille, die neue Zeit …
24.-28.8. Benediktushof Holzkirchen, „Wenn die Seele singt - Singen und Stille“
12.9. Hamburg, Kirche der Stille, Workshop „Singen und Stille“ von 15.30-18.30 Uhr
14.9. Alanus Werkhaus, Tagesseminar „Kreatives Singen, Musizieren und Stille“ 29.10.-2.11. Benediktushof Holzkirchen, „Wenn die Seele singt - Singen und Stille“
Ausführlichere Infos findet Ihr wie immer auf meiner Webseite |
Impulse Glück
St. Arbogast, den 20.6.25: Heute früh, als ich stille war, kam mir das Wort Glück wieder in den Sinn. Wenige Stunden später im Wald, zwischen hohen Felsen, im kühlen Bergbach, auf den herrlichen stillen Wiesen zwischen den bewaldeten Hügeln, mit kühler, zuraunender Bergluft um den nackten Oberkörper streichend, kam die spontane Erfüllung. Tiefes, einfaches Glück, grundlos, natürlich im wahrsten Sinne, erfüllend - da brauchte es nicht mehr. Vollkommenes Glück, für eine gute Weile. Die Natur in ihrer Schönheit und Kraft ab und zu kosten zu dürfen ist schon genug, Antrieb um wieder Schönes in die Welt zu bringen. (MS)
Essenz
Einzigartig sind wir. Bist du. Deinen Weg ging noch niemand anders zuvor. Wie gestaltest du ihn? Ist es nicht Gott selbst, der mit deinen Augen schaut, deine Worte spricht, die Töne spielt, die Schritte geht? Wer sonst? Eins sind wir mit dem Leben, mit der Quelle. Wie soll es anders sein? Alles ist DAS. Leben wir ganz bewusst aus der Quelle in uns. Und: unsere Gedanken, Worte, Taten, vor allem aber die Gedanken erschaffen unsere jetzige und zukünftige Realität, individuell und kollektiv. (MS)
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| Ulrike Guérot: Vom Wahnsinn des Krieges Die Schlussworte ihrer Rede auf der Friedensdemo in Dresden am 18.4.25
Der Völkerbund hat 1925 die Frage erörtert, warum der I. Weltkrieg noch so lange gedauert hat, obgleich er militärisch bereits 1916 nach Eröffnung des Zweifrontenkrieges zu Lasten des Deutschen Reiches entschieden war. |
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Wir erinnern uns: Für die Niederlage wurden mit der Dolchstoßlegende die jüdischen, kommunistischen und sozialistischen Pazifisten verantwortlich gemacht. Richtig ist, so der Bericht des Völkerbundes von 1925, dass allein die Rüstungsindustrie dafür gesorgt hat, dass der militärisch eigentlich schon entschiedene Krieg noch zwei weitere Jahre als Materialabnutzungs- und Stellungskrieg weiterbetrieben wurde, nur, damit noch ein bisschen Geld verdient werden konnte. Genauso scheint es heute zu sein. Der Krieg ist militärisch entschieden. Er kann und muss sofort beendet werden, und das passiert lediglich deswegen nicht, weil der Westen seine Niederlage nicht zugeben kann. Hochmut aber kommt vor dem Fall, und es darf nicht sein, dass für europäischen Hochmut jeden Tag rund 2000 ukrainische oder russische Soldaten und viele Zivilisten sterben. Die offenbare europäische Absicht, den Krieg jetzt einzufrieren, nur, um ihn 2029/ 2030 wieder zu entfachen, wenn Europa dann besser aufgerüstet ist, ist nur noch zynisch.
Als Kriegsenkelin von Kriegsversehrten, Tochter einer Flüchtlingsmutter und Mutter von zwei Söhnen, deren französischer Urgroßvater 6 Jahre in deutscher Kriegsgefangenschaft war, wünsche ich mir schließlich und zum Abschluss, dass wir die Kraft haben werden, wenn dieser Wahnsinn, den man den europäischen Bürgern gerade aufbürdet, vorbei sein wird, ein neues europäisches Projekt zu erdenken und zu erbauen, in dem Europa politisch geeint ist und es bleibt, aber dezentral, regional, subsidiär, friedlich und neutral gestaltet wird. Also ein Europa jenseits der Strukturen der EU, das bereit ist, die Pax Americana zu überwinden, aus der NATO auszutreten und der multipolaren Welt seine Hand auszustrecken! Unser Europa ist postimperial, postkolonial, groß, vielfältig und friedfertig!
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Balance in Zeiten des Umbruchs von Albin Wirbel Die Bedeutung des Friedens - Grundlagen einer friedlichen Gesellschaft - ein Auszug |
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Frieden manifestiert sich in zwischenmenschlicher Solidarität und einem respektvollen Miteinander. Der Fokus liegt auf dem Gemeinwohl, wobei nicht nur der Inhalt von Aussagen zählt, sondern auch die Intention, mit der sie getätigt werden. Eine friedliche Gesellschaft ist durch gegenseitige Wertschätzung, gewaltfreie Kommunikation und dynamisches Gleichgewicht geprägt. Diese Prinzipien stehen in enger Verbindung mit Albert Schweitzers Konzept der „Ehrfurcht vor dem Leben“. „Es gibt immer eine Lösung, wenn der Mensch auf das Gute ausgerichtet ist.“ (Albert Schweitzer) |
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Der Beitrag der Musik zum Frieden
Eine Möglichkeit, um vom Kriegs- in den Friedenszustand zu gelangen, ist es zum Hinhören zu finden. Dann schwingen die Worte, schwingt die Musik weiter. Musik berührt direkt, Musik überrascht, versöhnt. Das ist das Schöne an Musik: Sie berührt und verbindet alle Anwesenden, ohne durch Worte determiniert zu sein. Wenn Identitätsfindung nicht durch Abgrenzung, sondern im gemeinsamen aufeinander Hören gelingt, dann zeichnet diese Kultur wieder Menschen aus.
Der Ton macht die Musik - wie wird etwas gesagt? Ohne einen Kontext, ohne die Sprachmelodie entstehen in geschriebener Sprache Unsicherheiten, die wiederum Keim für Konflikte sein können. In Bezug auf die aktuellen Krisen bedeutet das: Es gibt nicht nur eine einzige Wahrheit. Unterschiedliche Wahrheiten müssen koexistieren können. Die „Wir gegen Sie“ -Mentalität hat viele Debatten unproduktiv gemacht. Es ist wichtig, die unterschiedlichen Perspektiven zu akzeptieren und Gespräche zu fördern, um Verständnis und Freundlichkeit wiederherzustellen. Hinter jedem Nein steht ein Ja – und genau dieses Ja gilt es auch zu hören. Was für Gefühle stehen hinter den Worten? Was für eine Welt, was für ein Mensch steht hinter den Gefühlen?
Konflikte als Transformationsprozess Ein zentrales Problem in gesellschaftlichen Auseinandersetzungen ist die Tendenz, Konflikte durch die bloße Zerstörung des Gegners lösen zu wollen. Michael Ende schlägt in seinem Buch „Jim Knopf und der Lokomotivführer“ eine sehr poetische Möglichkeit des Drachen Frau Mahlzahn vor: „Wer einen Drachen überwinden kann, ohne ihn umzubringen, der hilft ihm, sich zu verwandeln. Niemand, der böse ist, ist dabei besonders glücklich, müsst ihr wissen. Und wir Drachen sind eigentlich nur so böse, damit jemand kommt und uns besiegt. Leider werden wir allerdings dabei meistens umgebracht. Aber wenn das nicht der Fall ist, so wie bei euch und mir, dann geschieht etwas sehr Wunderbares. (…)
Wir Drachen wissen sehr viel. Aber solange wir nicht überwunden worden sind, fangen wir damit nur Böses an. Wir suchen uns jemanden, den wir mit unserem Wissen quälen können – so wie ich zum Beispiel die Kinder. Ihr habt es ja gesehen. Wenn wir aber verwandelt sind, dann heißen wir ‚goldener Drache der Weisheit’, und man kann uns alles fragen, wir wissen alle Geheimnisse und lösen alle Rätsel. Aber das kommt alle 1000 Jahre nur einmal vor, weil eben die meisten von uns getötet werden, ehe es zur Verwandlung kommt.“
Diese Metapher verdeutlicht, dass wahre Konfliktlösung nicht durch Eliminierung des Gegners, sondern durch einen Prozess der Transformation erreicht wird. Es erfordert die Fähigkeit, verschiedene Meinungen auszuhalten und dennoch den Dialog aufrechtzuerhalten und gemeinsam die Lösung zu finden.
Musik, Kunst und Philosophie sind essenzielle Instrumente zur Wiederherstellung dieses Gleichgewichts. In einer Zeit wachsender gesellschaftlicher Spaltung ist es daher von entscheidender Bedeutung, aufeinander zuzugehen, Unterschiede anzuerkennen und das Gemeinsame in den Vordergrund zu stellen. Aktuelle Buchempfehlung des Musikers und Heilpraktikers Albin Wirbel: Albert Schweitzers Welt, Inspirationen zum Gedenkjahr 2025
Das Buch kann hier komplett gelesen werden, oder als print-on-demand bei amazon. * * * Ich wünsche euch allen einen wunderbaren, erfüllten und erholungsreichen Sommer! |
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